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Piemont

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"Kann man überhaupt in diesen Zeiten (in Italien) Urlaub machen?"

Das haben auch wir uns im Sommer 2020 gefragt.

Der Urlaub war gebucht und stand wegen vieler Abspringer auf der Kippe. Auch wir hätten im Sommer noch abspringen können, aber das Piemont war bis dato kein Risikogebiet, die Reisegruppe war klein und die Anreise mit dem eigenen Auto unkritisch. Also entschlossen wir uns, das Angenehme (Land und Leute, Essen und Trinken) mit dem Nützlichen (Abschalten vom Alltag, Unterstützung der Reiseveranstalter und der Gastronomie) zu verbinden und sagten zu.

Reiseveranstalter, Hotellerie und Gastronomie haben es uns sehr gedankt - die Pandemie trifft alle überproportional hart, einige Male waren wir die ersten Gäste seit langem. Und so wie es aussieht, wird es auch weiterhin auf einen Null-Tourismus hinauslaufen :-(. Und auch wenn vieles bei dieser Reise nicht so einfach und angenehm war, z. B. stundenlange Busfahrten mit Maske, auf Lücke sitzen im Restaurant, war es ein Urlaub, bei dem wir wieder viel genossen und gelernt haben.

Doch von vorne:

Machen, was geht

Mit Thomas Kösters Weinreisen waren wir im vergangenen Jahr schon einmal unterwegs. Da uns die Art und Weise, Regionen besser kennenzulernen, sehr gut gefallen hat, buchten wir die nächste Reise sofort, als das Angebot zum Jahresbeginn erschien. Auch wenn es eine Herbstreise werden würde, so waren wir doch sicher, dass wir im Piemont entspannt den goldenen Oktober gemütlich in Straßencafés und Restaurants genießen könnten.

Es kam etwas anders. Der Pandemieausbruch in Italien im Frühjahr 2020 ist vielen noch bewusst. Manchen werden die Bilder aus den Krankenhäusern so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Und so musste unser Reiseveranstalter erst mal alle Reisen absagen. Nach und nach ging dann wieder manches und auch wir mussten uns die Frage aus dem Eingangsstatement stellen. Wir sind froh, diese Frage für uns mit einem JA beantwortet zu haben, denn wir hielten das Risiko, sich dort anzustecken, für nicht wesentlich größer als hier. Und die aktuelle Statistik gibt uns recht.

So machten wir uns mit dem eigenen Auto auf den Weg, um im Fall der Fälle schnellstmöglich den Heimweg antreten zu können. Das Szenario "plötzlicher Aufbruch vor Urlaubsende" hatten wir im Vorfeld besprochen und durchaus als Möglichkeit in Erwägung gezogen. Tatsächlich kam es zu einer Light-Version davon, denn statt am Samstag die Rückreise anzutreten, entschlossen wir uns, noch am Freitag Abend Italien zu verlassen.

Die Tage davor entschädigten jedoch für diesen abendlichen Aufbruch mit anschließender pausenfreier Fahrt (ein kurzer Tankstopp) vom Piemont nach Hause.

Reis

Der Nordwesten des Piemont, also im Grunde die Po-Ebene um Vercelli, ist bekannt für den Reisanbau. Das Risotto hat hier seinen Ursprung, bzw. wenn schon nicht seinen Ursprung, dann zumindest seine Kultivierung. In einfachen Gaststätten wird das Risotto als sättigendes Mittagsgericht gereicht - typisch italienisch: schlicht, aber sehr lecker.

Wir besuchten den Betrieb Acquerello, der heute mit Maschinenkraft und nur 7 Mitarbeitenden das leistet, was früher in Handarbeit von über 300 Saisonkräften und mit der Unterstützung von Tieren erledigt wurde. Die Unterkünfte der Frauen, die damals die schwere Arbeit auf dem Feld geleistet haben, wurden exemplarisch im alten Zustand hergerichtet. Außerdem kann man auf dem Betriebsgelände noch viele Arbeitsgeräte aus alter Zeit besichtigen.

Neben den Maschinen ist auch der Kunstdünger ein Grund, warum hier heute sehr effizient Landwirtschaft betrieben wird. Gab es dort früher große Ställe für Kühe, deren Kot als Dünger diente, erledigt das heute die chemische Industrie. Die meisten "Riserien" verfallen aus diesem Grund, weil die Gebäude für die Arbeitenden und das Vieh nicht mehr benötigt werden. Unser Hotel war übrigens auch eine solche Ex-Riseria - natürlich renoviert ;-).

Insgesamt fanden wir es sehr bemerkenswert, dass der Reisanbau vor 500 Jahren eher als Investment denn als bäuerliche Tradition nach Italien kam. Weil nicht einzelne Landwirte, sondern überzeugte Investoren seit Jahrhunderten den Reisanbau in großem Stil forciert hatten, konnten sie recht einfach landschaftsplanerische Lösungen zur ausgetüftelten Bewässerung der Felder realisieren. Eine perfekte Wasserführung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Reisanbau und kann aufgrund der Ebenenlage mit extrem wenig Gefälle nur übergreifend über eine große Fläche gesteuert werden.

Trüffel

Die Reise stand auch unter dem Thema Trüffel. Alberts Lieblingstrüffel waren bisher die aus der Chocolaterie. Doch die wahren Trüffel gibt es nur im Wald.

Wir besuchten einen "Trüffelbauern", der zugleich Winzer und Restaurantbesitzer ist. Er geht mit seiner 3-jährigen "Dora" einen eigens gepflanzten Eichenwald und die Haselnussplantagen ab, und sucht dort nach echten Trüffeln. Begehrt sind vor allem die weißen Trüffel. Sie wachsen ca. 20 cm unter der Oberfläche und sind daher nicht einfach zu finden. Weiße Trüffel sind aromatischer und seltener als schwarze Trüffel, was sich natürlich im Preis bemerkbar macht - Faktor 10. Neben einigen weißen Trüfflen fand die aufgeregte Dora auch einige kleine schwarze Trüffel. Es empfiehlt sich, mit Hunden nach Trüffeln zu suchen, denn im Gegensatz zu Schweinen fressen sie Trüffel nicht, sondern warten - ungeduldig - auf das Leckerli aus der Jackentasche des Besitzers.

Nach ca. 1 Stunde im Wald hatten wir - also eigentlich Dora - 3 taubeneigroße weiße Trüffel gefunden. Genug, um diese am nächsten Tag feingehobelt auf 18 Portionen handgemachten Ravioli zu verteilen.

Städte

Abwechslung der ganz anderen Art boten die Stadtbesichtigungen in Novara, Turin und Alba. Ein touristisches Ereignis der besonderen Art war der Besuch des Doms von Turin, in dem der Legende nach das Grabtuch Christi aufbewahrt wird. Gesehen haben wir natürlich nur Fotos des vermeintlichen Grabtuches und mitten in der Kirche eine Kreditkartenzahlstelle für Spenden in beliebiger Höhe. Hier ist die Kirche ungewöhnlich offen für Innovation. Wäre die Kirche beim Thema Menschenrechte in gleicher Weise innovativ wie bei der Spendeneinwerbung, stünde es um das Recht der Selbstbestimmung der Menschen deutlich besser.

Die Stadtbesuche waren natürlich in Anbetracht der Pandemiesituation nicht so entspannt und gemütlich, wie man das sonst in Italien kennt. Dennoch sollte man keine Gelegenheit auslassen, das Leben dort zu "erwischen", wo es gerade ist. Es könnte schlimmer kommen – und es kam schlimmer!

Turin ist übrigens auch die Stadt, in der der Aperitif erfunden wurde. Martini und Campari sind noch heute "geschmackvolle" Zeugen dieser Tradition. Böse Zungen behaupten, der Aperitivo wurde erfunden, weil die Zubereitung des Risottos so viel Zeit in Anspruch nahm - aber dieses Gerücht hörten wir nur aus dem Munde eines deutschen Touristen.

Alba hingegen wäre normalerweise von Menschen geflutet gewesen, denn hier findet Ende Oktober immer die Trüffelmesse statt. Die ist dieses Jahr sehr viel kleiner ausgefallen, denn es waren so gut wie keine Besucher aus dem Ausland vor Ort. So erlebten wir die Stadt ohne Trubel, aber trafen in den Gassen einige Trüffelhändler an, die ihre Ware unter kleinen Glashauben anboten. Hebt man diese an, kommt einem der extrem intensive Trüffelduft in die Nase. In einem Feinkostladen, der uns empfohlen wurde, haben wir denn auch zugeschlagen und ein paar mit Trüffel angereicherte Leckereien erworben.

Wolle

Wolle? Wolle! Unser Fahrer Massimo hatte einen Betrieb ausfindig gemacht, der feinste Kaschmir-Wollwaren herstellt - nicht weit von unserer Unterkunft.

Florence, eine Schweizerin, die dort in verantwortlicher Position arbeitet, war spontan bereit, uns eine Führung durch den Betrieb zu geben. Wolldesign am Computer, Strickmaschinen, nahtloses "Anstricken" von Bündchen - beeindruckend für die Damen und Herren der Reisegruppe.

Nicht beabsichtigt, aber auch nicht vermeidbar war der Espresso mit selbstgebackenen Plätzchen danach und ein Gang durch den Showroom, in dem ein Teil des Sortiments präsentiert wurde. Die Strickwaren fühlen sich phänomenal weich an, und Kleidung, die teilweise innen ein anderes Strickgarn verarbeitet hatte als außen, ist einfach verblüffend: Wendejacken gestrickt! Zum Glück war in dem kleinen Präsentationsraum nur ein Teil der Kollektion käuflich zu erwerben, und so blieb es für uns bei niedrigen zweistelligen Ausgaben.

Wein

Hätten wir fast vergessen: Wir kosteten auch Wein: mäßig, aber regelmäßig ;-). Ebenfalls pandemiebedingt gestalteten sich die Weinproben nicht so gemütlich, wie wir das bislang gewohnt waren. Aber die Bandbreite ist durchaus beachtlich. Wir kosteten sowohl buchstäblich im Oktoberdunst "stehend auf der Rampe vor dem Rolltor mit Einmalhandschuhen" als auch deutlich entspannter an 6er-Tischen in großen Räumen. Und der Umstand, dass wegen Corona-Bestimmungen nach 18:00 Uhr nicht mehr verkostet werden durfte, bescherte uns eine Flasche Grappa, von der wir einfach glauben müssen, dass sie so gut ist, wie die Weine, die wir vorher verkostet hatten.

Typische Weißweine in der Gegend sind in der Regel aus der Erbaluce-Traube. Ein einfacher Wein, der gut zu einem Nachmittag passt - aber eben nicht mehr. Deutlich höhere Qualität liefert der Gavi, aber auch dieser ist weit entfernt von Sauvignon Blanc, Chardonnay oder gar Riesling, wie wir finden.

Bei den Rotweinen ist die bekannteste Traube der Nebbiolo - und wer im Herbst in der Gegend war, der weiß woher der Name kommt - nämlich tatsächlich vom Nebel. Etwas entspannter am Gaumen sind Barbera oder Bonarda, eher schlicht und dem deutschen Dornfelder nicht unähnlich ist die Vespolino-Traube.

Es ist - wie so oft - und so haben wir es gewollt: man muss sich mal eintrinken, um seinen Geschmack zu finden. In Zeiten des Internets dürfen wir uns glücklich schätzen, all diese - und noch viele andere - Weine bis zur Haustüre geliefert zu bekommen, ohne dafür besondere Kosten oder Risiken eingehen zu müssen.

Kochen

Ursprünglich war für den Freitag ein Kochkurs mit Wolfgang Pade vorgesehen. Pade ist eine bekannte Kochgröße im Norden. Seinen Michelin-Stern hat er zurückgegeben, seine Kochkünste nicht.

Leider wurde aus den bereits erwähnten Gründen aus dem Kochkurs nur eine Kochdemonstration. Wolfgang Pade und seine ca. 2 m große "kleine Assistentin" Ulrich Beinert erläuterten und zeigten uns verschiedene Kniffe und gaben Tipps fürs praktische Arbeiten.

Ein Highlight war Pades Demonstration der Herstellung von Ravioli, die auf der Ricotta-Spinatfüllung noch ein rohes Eigelb hatten. Auf dem Teller war das Eigelb in dem gekochten Raviolo innen noch flüssig! Außerdem bemerkenswert war, dass beim Raviolo nicht der Teig im Vordergrund stehen muss, sondern dass dieser eben nur genau so groß ist, wie es die Füllung benötigt - klasse!

The End

Am Donnerstag erfuhren wir, dass auch das Piemont ab Samstag 00:00 Uhr zum Risikogebiet erklärt werden würde. So beschlossen wir, noch am Freitag Abend den Heimweg anzutreten. Für die Rückfahrt setzten wir uns die Deadline auf 21:00 Uhr.

Wolfgang Pade schaffte es glücklicherweise, das Dessert noch deutlich vor neun Uhr zu servieren. So konnten wir das gesamte Menü - allerdings ohne korrespondierende Weine - genießen. Der Abschied fiel dann zwar schwer, aber mit uns haben weitere 5 Gäste das Frühstück am Samstag morgen ausgelassen. Sorry Thomas, diesen Ausklang hast Du nicht verdient, aber wir drücken die Daumen, dass Du bald wieder Weinreisen anbieten kannst.

Fazit

Auch wenn die Reise nicht so laufen konnte, wie ursprünglich geplant und das Ende doch recht scharf daherkam: Wir hätten uns etwas vergeben, wenn wir diese Reise nicht gemacht hätten. Und das sagt insbesondere Albert vor dem Hintergrund, dass für ihn Reisen wahrer Luxus ist.

Einmal mehr zeigt uns die Pandemie auf, wie wichtig es ist, im "Hier und jetzt" zu leben. Wie wird "morgen" sein? Heute ist es nicht gut? Es kann schlimmer kommen. Schon morgen.

"Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann."
Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830-1916

Auf der Passhöhe am St. Gotthard-Pass scheint der Wind häufig so heitig zu blasen, dass sich Windräder als Stromquelle lohnen.
Windrad am Gotthard
Eine deutsche Künstlerin führte uns durch die Riseria und erzählt viel Spannendes über die Geschichte der Reiskultur in Norditalien.
Riseria Acquerello
Anfang des 20. Jahrhunderts lebten die Saisonarbeiterinnen auf engstem Raum. Die Not war groß, also waren die Arbeiterinnen zu vielen Kompromissen bereist, erkämpften aber schlussendlich viele Rechte.
Wohnraum der Arbeiterinnen
Zur Erläuterung der Prozesse der Reisverarbeitung gehörte auch eine Verkostung der Kleie. Im Hintergrund das Gebäude, in dem die Arbeiterinnen wohnten.
Reiskleie verkosten
Claudia Haberkorn, die eine hervorragende Führung gemacht hatte, ist Künstlerin und stellt ihre Werke in der Riseria aus.
Reiskunst
'Jede Sache an ihrem Platz – ein Platz für jedes Ding’ Dieses Schild in der antiken Werkstatt lässt Rückschlüsse auf die Ordnungsliebe der Italiener zu.
Italienische Werkstatt
Was jetzt als abgemähtes Feld daliegt, war noch vor wenigen Wochen von Wasser überflutet
Zufahrt zur Riseria
Im nahe gelegenen Restaurant konnten wir 2 Risotti verkosten: eines nur mit Parmsan, eines mit Steinpilzen. Beide lecker.
Risottoverkostung
Jugendstil und kommerzielle Schlichtheit
Alt und neu
Ein typischer Blick aus den Seitenstraßen auf die Kuppel der Kirche San Gaudenzio. Sie war das Übungsstück für den sehr ähnlichen Turm – der Mole Antonelliana – in Turin.
Mole di Novara
So schützt die Kirche die Bänke vor dem Virusbefall
Kirche gegen Corona
Seiltanz in Novara
Seiltanz in Novara
Dom aus Backstein – geht!
Dombau
Nach so vielen Jahren braucht aber auch der Backstein ein bisschen Stütze.
Sicherung
Ein völlig neues Feld tut sich in der Mode auf – es gab dort auch paillettenbestickte Masken.
Maskenpflicht für Puppen
schon sehr schwülstig – wirkt im Herbst heruntergekommen, ist während der Blütezeit vermutlich schön anzusehen
Borromeische Inseln
italienisches Mainau?
Borromeische Inseln
Vor der Weinprobe: diese Temperaturmessung gab zumindest eine grobe Idee, ob eine Infektion vorliegt.
Temperaturcheck
Damit wir die Gläser nicht anstecken, bekamen wir beim Besuch des Weingutes Antiniolo diese Einmalhandschuhe … mussten aber vorher die Hände desinfizieren.
Prävention
Diese Pilze sind etwas für Leckermäuler: es handelt sich um Baiser-Pilze
Steinpilze
Der Eingang zur Oper: krasse Kontraste!
Opernhaus Turin
Der Palast mit den zwei Gesichtern an der Piazza Castello: eine Seite Mittelalter, eine Barock.
Palazzo Madama
Torre Littoria, 100 Meter hoch, gebaut in den 1930er-Jahren von Mussolini. Er sticht komplett aus dem Rest der Innenstadt heraus – sollte er ja auch :-/
Torre Littoria
Hier muss man sich jetzt ein voll besetztes Restaurant zur Mittagszeit vorstellen …
Galerie in Turin
Fast alle Bauwerke in der Gegend sind aus Backsteinen gebaut. Und auch mit diesem Werkstoff lassen sich prächtige Fassaden herstellen
Backsteinkunst
Trotz aller Esskultur – die Moderne macht auch in Italien keinen Halt.
Uber ist überall
Echt und wirklich: original italienisches Eis – und ja, natürlich sehr lecker!
Eis geht immer
Das gibt es noch – direkt neben dem Markt in Turin
Lebensmittelladen
West meets East – das Beste aller Kulturen. Nicht verwässern, sondern erweitern!
Integration gelungen
Auch in Italien ist bei der Bezahlung der Pflegekräfte noch reichlich Luft nach oben, und genau dafür wird hier gerade in Turin – mit Abstand – demonstriert.
Demo für mehr Geld für Pflegekräfte
Im Weingut Francoli in Ghemme wurden wir trotz erschwerter Bedingungen gut versorgt. Wir erlebten einen sehr sauberen Betrieb mit sehr freundlichem Personal.
Weingut Francoli
Unter einer Plexiglashaube geschützt liegt die Ware. Die Haube ist nötig wegen des extrem intensiven Geruchs.
Trüffelangebot
Pilze, Pilze, Pilze – an den Obst- und Gemüseständen läuft einem das Wasser schon im Munde zusammen
Steinpilze
Die Trüffelgegenden sind der Allgemeinheit nicht zugänglich – das Betreten ist verboten.
Trüffelsuchgebiet
Der Hund hat sich sein Leckerli verdient. Im Gegensatz zu Trüffelschweinen interessiert er sich nicht für den Trüffel selbst.
Belohnung für den Trüffel
25 € Aufschlag, wenn man auf sein Gericht – in der Regel Pasta oder ein Omlett - einige Gramm weißen Trüffel gerieben bekommen möchte.
Weißer Trüffel – teurer Spaß
Früh- und Hochnebel sind im Oktober im Piemont eher die Regel als die Ausnahme.
Ein Castel
Das Herbstlaub ist kein Abfall, sondern bietet nicht nur den Fotografen sondern auch den Insekten noch ein Betätigungsfeld.
Käfer vor Fotograf
Ein bisschen Albernheit muss sein, nach all den Pandemiebeschränkungen
Gute Laune
Farbmuster und Kollektionsdesign in der Strickerei. Das sind die Farben der Wintersaison – oder doch schon die des Frühjahrs 2021?
Die Winterfarben
Zwei rechts, zwei links ... wenn es denn so einfach wäre. Heutzutage werden Strickmuster am Computer erstellt und die Strickmaschinen mit den Daten gefüttert.
Strickmuster am PC
In den engen Gässchen kann es schon mal vorkommen, dass der Spiegel zu eng an der Hauswand vorbeigefahren wird. Dem Wohlgeschmack des Käses tut das aber keinen Abbruch.
Käsemobil mit Spiegelschaden
Wolfgang Pade hat diese Ravioli kreiert: das Eigelb war nach dem Kochen innen noch flüssig – sehr lecker!
Ravioli – handgemacht
nicht mehr Teigrand als nötig – wenn man es kann – und Wolfgang Pade kann es!
Ravioli – handgemacht
Wie schafft es eigentlich die Küche, 21 Portionen fast zeitgleich servieren zu lassen? 2 Köche machen gleichzeitig die Teller quasi im Akkord fertig.
Tempo in der Küche